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Donnerstag, 7. Januar 2010

Jonas Holländer gewinnt Nebenrunde der U21

Der Wintercup-Dormagen liegt hinter uns. Schnee und Eis hielten die wenigsten Teilnehmer davon ab, sich zur Anlage am Tannenbusch durchzuschlagen. An fünf Tagen kämpften über 100 Starter in allen Altersklassen um Siege und Ranglistenpunkte - ein vielversprechender Anfang für ein neues Turnier, das so kurzfristig in den Terminkalender aufgenommen wurde.

Für unsere Nachwuchsspieler, für die dies zum Teil der erste Auftritt auf einem "richtigen" Turnier war, ging es zunächst einmal darum, Erfahrungen zu sammeln. So musste sich Luca Bradley im U12-Wettbewerb in der 1. Runde geschlagen geben ebenso wie bei den U14 Martin Brachmann und Tom aus der Fünten.
Ebenfalls im U14-Wettbewerb gewann Johannes Schall seine erste Begegnung gegen Dustin Schneider (Hilden), hatte es dann aber mit der Nr. 1, Tim Sandkaulen (TC Giesenkirchen) zu tun. Hier hatte er das Nachsehen. Leon Knoke hatte in der 1. Runde ein Freilos und setzte sich anschließend sicher gegen Julian Thiers (SW Bonn) durch. Gegen Sandkaulen hatte er allerdings im Viertelfinale auch das Nachsehen und unterlag in zwei Sätzen.

Bei den Mädchen U14 gewann Anna Schlieper gegen Nina Contzen vom TC Weiden, hatte allerdings in der 2. Runde das Nachsehen gegen die an 1 gesetzte Rebecca Rieger (Andernacher TC). Im Wettbewerb der weiblichen U21 hatte es Magdalena Thönneßen mit Inessa Köln (DTB-Rangliste 721) vom TC Bensberg zu tun und verlor in zwei Sätzen.

Für ein weiteres Erfolgserlebnis war Jonas Holländer beim männlichen U21-Wettbewerb gut. Gerade zurück aus dem Ski-Urlaub, sprang er kurzfristig für einen ausgefallenen Spieler ein. Die Skistifel waren aber noch nicht ganz ausgezogen, so dass er sein erstes Spiel nach 2,5 wöchiger Tennispause mit 1:6 1:6 gegen Robin Illiger verlor. Aber es gab noch die Nebenrunde. Am gleichen Tag um 15.00 ging es also weiter. Das erste Spiel war noch etwas holperig, aber Jonas konnte sich gut in das Match gegen Stefan Jaschonek (DTB RL.: 1740, Pulheimer SC) hineinspielen und gewann schließlich mit 6:4 6:4. Dies bedeutete das Finale Nebenrunde gegen Paul Schlösser (DTB RL.: 1015) vom TEC Waldau Stuttgart. Hier zeigte Jonas sehr gutes Turniertennis und gewann verdient mit 7:6 6:4.

Unsere Jüngsten, die beim U10 Wettbewerb starteten, hatten den erwartet schweren Stand. Felix Dauscher, Eric Moebius und Malte Edelmann schafften den Einzug in die Hauptrunde noch nicht, hier hieß es vor allem, erste Turniererfahrungen zu sammeln.

Ein erstes Fazit

Dieser Wintercup war kam sicher etwas überraschend. Wir haben ihn Carsten Schauff zu verdanken, der bereits seit Jahren den Wintercup in Leverkusen ausrichtet. Er hatte uns auf den freien Termin im Turnierkalender aufmerksam gemacht, das Turnier angemeldet und die komplette Organisation übernommen. Herzlichen Dank dafür - ebenso wie allen Abonnenten, deren Spieltermine möglicherweise durch die Wettkämpfe beeinträchtigt wurden, für ihr Verständnis.

Sicher hätte ich mir gewünscht, dass in der eigenen Halle mehr Spieler unseres Vereins teilgenommen hätten, speziell im Wettbewerb der Damen und Herren und des Nachwuchses. Ich durfte mir deshalb die eine oder andere kritische Bemerkung anhören. Einerseits nachvollziehbar. Andererseits: Viele werden die ersten Tage des Jahres für einen Winterurlaub reserviert haben und konnten so kurzfristig auch nicht umdisponieren. Insofern sehe ich eher die positiven Seiten dieses Turnieres und hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr die Chance bekommen, es auszurichten - wenn es sich erst einmal herumgesprochen hat, werden sicher auch mehr eigene Spieler diese Gelegenheit, Turniererfahrung zu sammeln, nutzen.

Sonntag, 27. September 2009

Resümee der Clubmeisterschaften

Es waren die ersten Clubmeisterschaften, die ich als Sportwart mit organisiert habe - und ich bin um einige Erfahrungen reicher geworden. Das eine oder andere muss ich erst mal überschlafen. Offensichtlich haben solche Clubmeisterschaften ihre eigenen Gesetze.

Erfreulich war für mich die große Beteiliung bei den Herren 40+ und beeindruckend, wie fit die Spieler der Altersgruppe jenseits der 55 sind. Dass das mit der Fitness aber seine Grenzen hat, haben mir einige mehrfach und beharrlich dargelegt: Zwei Einzel an einem Tag - geht ja gar nicht. Entsprechend fiel auch die eine oder andere Begegnung aus bzw. wurde eigenmächtig abgekürzt. Mmhhh...

Enttäuschend war für mich die Beteiligung bei den Damen aller Altersklassen. Das sei Tradition, sagte man mir. Nun, mal schauen, was man dagegen tun kann. Eine Empfehlung lautete: "Bietet doch ein Mixed-Turnier an, da machen mehr mit." Werden wir im nächsten Jahr ausprobieren.

Mehr hatte ich mir versprochen vom Herren-Wettbewerb, auch hier war die Beteiligung dünn. Erfreulich, dass die Jugend einsprang und so doch noch ein Feld zustande kam. Der Sieger Maik Schmitz hat tolles Tennis gezeigt.

Spontane Ideen funktionieren manchmal, aber nicht immer. Der eine oder andere hatte sich auf das spontane Grillen nach dem letzten Wettbewerb gefreut, das Wetter war geradezu ideal. Doch allzu viele Griller hatten sich nicht eingefunden. Und dann fand plötzlich das Finale der Herren 40+ nicht um 14.00 Uhr, sondern um 16.00 Uhr statt, so wie das Halbfinale von 10.00 auf 11.00 Uhr verlegt worden war. Zeitplan geschmissen. So konnten wir die Siegerehrung der Doppel und der Herren leider nicht in dem erhofften Rahmen durchführen. Und übersahen zu allem Überfluss die Damendoppel, die parallel beim Fun-Turnier aktiv waren. Peinlich.

Dass man bei einem Jugendturnier bei jeder Runde anwesend sein muss, um für einen pünktlichen Ablauf zu sorgen, hatte ich erwartet. Aber bei Erwachsenen - das ist eine neue Erfahrung. Im nächsten Jahr werden wir also wohl eine Turnierleitung vor Ort platzieren und auf die Einhaltung der Spieltermine pochen.

Für weitere Anregungen bin ich dankbar - jetzt, wo die Meisterschaften noch in frischer Erinnerung sind, kann man sie am besten sammeln. Im nächsten Jahr wird vieles schon wieder in Vergessenheit geraten sein. Auf ein Neues in 2010. (Johannes Thönneßen)